Der Blog von der Matte

Warum Yoga Gesundheit schenkt

Yoga hat einen guten Ruf. Yoga steht im Verdacht Gesundheit auszulösen. Yogapositionen kräftigen Knochen und Muskeln, verbessern Beweglichkeit und Atmung, ganz zu schweigen von der Entspannung, die eine Kaskade von gesunden Reaktionen des Körpers nach sich zieht.

Abgesehen von den körperlichen Auswirkungen von Yoga (kann man die Körperebene von der mentalen und psychischen Ebene überhaupt trennen?) ermöglicht Yoga etwas Besonderes.

In einem Zustand tiefer Entspannung erleben wir uns als vollkommen.

Wir sind „ganz wir selbst“.

Bei einem indischen Autor, der das Yogasutra von Patanjali kommentiert, habe ich eine wunderbare Übersetzung für Gesundheit gefunden.

Gesundheit – „swasthya“  –  bedeutet „man selbst sein“.

Wenn wir uns ganz auf uns, unseren Körper, unseren Atem einlassen, wenn wir unsere gesamte Aufmerksamkeit uns selbst schenken, macht uns das gesund.

Auch im Deutschen gibt es dafür einen schönen Ausdruck: Wir sind heil.

Heil.

Ganz.

Nichts fehlt.

Jeder kennt diesen Zustand, in dem wir uns heil fühlen. Beim Betrachten eines Baumes, in einer von Liebe durchdrungenen Sexualität, in einer Atemmeditation, in der Bewegung unseres Körpers beim Joggen.
Wenn wir vom Lachen durchgeschüttelt werden.

Wenn wir ruhig im Baum stehen. Atmen. Stehen. Und atmen.

Und das hat Effekte, die sofort spürbar sind. Ganz subjektive Effekte. Wir fühlen uns erfrischt. Gut gelaunt. Lebendig. Strotzend vor Kraft und voll von neuen Ideen. Wir haben Appetit und schlafen gut. Wir spielen gerne mit unseren Kindern und räumen pfeifend den Keller auf.

Wir genießen unser Leben.

Und ich glaube, je häufiger wir diese Erfahrung von „ganz man selbst sein“ machen, desto mehr wird der Körper mit Gesundheit antworten.              S.N.

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